Dijon ist die Hauptstadt des Departements Côte-d'Or in der Region Bourgogne im Osten
Frankreichs. Die am Canal de Bourgogne gelegene Stadt ist die historische Hauptstadt
von Burgund, und auch heute noch ein wichtiges Handels- und Verkehrszentrum der Gegend.
Dijon umfasst eine Fläche von 40,41 km² und hat 151.000 Einwohner.
Geschichte von Dijon
Die Geschichte Dijons reicht zurück bis in die Eisenzeit, aus der die ersten Funde
in der Stadt stammen. Die Lage am Fluss Ouche am Westrand der Saône-Ebene machten
Dijon schon zu Zeiten der Römer zu einem attraktiven Standort, der zeitweise auch
heftig umkämpft wurde. Die häufigen Angriffe der Germanen führten dazu, dass die
Römer die Stadt im Jahre 273 befestigten. Nachdem die Stadt nach der Schlacht von
Dijon im Jahre 500 an die Franken fiel, wurde es 500 Jahre später wieder in das Herzogtum
Burgund eingegliedert. 1477 fiel Dijon zusammen mit Burgund an Frankreich und wurde
Sitz des Parlaments für Burgund. Nun wuchs Dijon rasch zur Großstadt mit einer eigenen
Universität, einem Bischofssitz und einem regen kulturellen und wirtschaftlichen
Leben.
Sehenswürdigkeiten in Dijon
Das bekannteste Bauwerk der Stadt ist der herzogliche Palast, der im 12. Jahrhundert
errichtet wurde und heute das Rathaus von Dijon ist. Hier befindet sich auch das
kunsthistorisches Museum von Dijon . Sehenswert ist auch der Palast der Stände aus
dem 17. Jahrhundert, in dem sich heute das Musée des Beaux Arts befindet. Auch die
alten Kirchen von Dijon, wie zum Beispiel die Cathédrale Saint Bénigne aus dem 14.
Jahrhundert und die gotische Église Notre-Dame aus dem frühen 13. Jahrhundert lohnen
einen Besuch. In der Innenstadt kann man die Spezialitäten der Gegend, den Wein der
Region und natürlich den berühmten Dijon-Senf erstehen.